Natur erleben in Oggau

Unser Gut liegt
im Herzen Oggaus im Burgenland, der ältesten Rotweingemeinde Österreichs. Vor allem Naturfreunde kommen hier auf ihre Kosten - sei es durch
lauschige Spaziergänge auf dem Weinwanderweg oder eine Erkundung der Gegend mit dem Fahrrad,
sportliche Aktivitäten rund um den See oder eine Rundfahrt durchs Burgenland - hier stehen Ihnen
vielerlei Möglichkeiten offen!
Der Besuch des Oggauer Freibades ist mit der Neusiedler See Card gratis.
Die erste urkundliche Erwähnung Oggaus geht auf das Jahr 1344 zurück. Bei Ausgrabungen wurden Trinkschalen mit Rotweinresten aus der Römerzeit gefunden. Aufgrund dieses Fundes ist Oggau die "älteste Rotweingemeinde Österreichs".
Zur Geschichte Oggaus
Oggau liegt am Osthang des Ruster Hügellandes und darf sich aufgrund eines Grabfundes als
älteste Rotweingemeinde Österreichs bezeichnen. In einem spätrömischen Grab des 4. Jahrhunderts fand man in einer braunglasierten tönernen Fußschale einen rotbraunen, glasigen Belag - Rotweinstein.
Die Heiligenkreuzer Mönche brachten den
Weinbau im 13. Jahrhundert zur Blüte ,im Jahr 1570 betrug die Weinbaufläche am Oggauer Hotter (gesamtes Gemeindegebiet) rund 69 ha.
Die Ausfuhr von Wein war stark von der jeweiligen politischen Zugehörigkeit des Ortes abhängig. Im Laufe der Kuruzzeneinfälle zu Beginn des 18. Jahrhunderts kam der Weinbau im Ort fast zum Erliegen. Anfang des 19. Jahrhunderts erholte sich der Weinbau, es wurden größere Flächen vor allem mit Rotweinsorten bepflanzt, die rasch Bekanntheit erlangten. Mitte des 19. Jahrhunderts geriet der Weinbau jedoch durch eingeschleppte Pilzkrankheiten und durch das Eindringen der Reblaus (um 1875) in große existentielle Schwierigkeiten. Nach der Jahrhundertwende wurden die Weingärten neu angelegt und besonders Augenmerk auf die Schulung und Weiterbildung der Weinbauern gelegt. 1930 (Paris) und 1932 (London) erlangte der Oggauer Andreas Kern jeweils mit einem Blaufränkisch den "Grand Prix" und machte den Weinort Oggau
weit über die Grenzen hinaus berühmt.
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Okka verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland. Seit 1994 hat der Ort den
Status einer Marktgemeinde.
Heute beträgt die Weinbaufläche in Oggau ca. 250 ha. Mitten im alten, hügeligen Weinbaugebiet von Oggau wurde ein 2 km langer Weinlehrpfad angelegt, der einen überblick über den Weinbau und auf der Anhöhe einen herrlichen Ausblick über das Weinbaugebiet und den Neusiedler See bietet.
Besuchen Sie auch die Webseite des
Tourismusverband Oggau am Neusiedler See.